Schulprogramm Lehrplan

Schulprogramm Lehrplan 2011

IV. Lehrplan:


1.) allgemein:

Der  neue  Lehrplan  hat  seit  einigen  Jahren  Gültigkeit  und  er  unterscheidet  in  den
Pflichtgegenständen  und  verbindlichen  Übungen  zwischen  einem  Kern-  und  einem
Erweiterungsbereich.  Für  den  Kernbereich  sind  zwei  Drittel  der  in  der  Stundentafel
angegebenen Wochenstundenzahl vorzusehen. Neben dieser zeitlichen Begrenzung ist
der Kernbereich auch inhaltlich definiert. 
Der  Kernbereich  beschreibt  also  jene  absolut  wichtigen  Ziele  der  einzelnen
Gegenstände,  die  in  jedem  Fall  berücksichtigt  werden  sollen,  ganz  gleich  wie
leistungsfähig  eine  Schülergruppe  ist.  Die  jeweils  angemessenen  Beispiele  und
Inhalte,  mit  denen  diese  Ziele  erreicht  werden,  kann  von  Schülergruppe  zu
Schülergruppe  verschieden  sein  und  müssen  von  den  Lehrerinnen  und  Lehrerin
entschieden  (=konkretisiert)  werden.  Der  "Lehrstoff"  legt  zur  Gewährleistung  der
Vergleichbarkeit  und  Durchlässigkeit  den  verbindlichen  Kernbereich  fest.  Die
Umsetzung  der  einzelnen  Punkte  des  Kernbereiches  ist  verbindliche  Aufgabe  der
jeweiligen  Lehrerinnen  und  Lehrer.  Die  zeitliche  Gewichtung  sowie  die  konkrete
Umsetzung obliegen den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern.
Der  Erweiterungsbereich  ist  jenes Drittel  der  Unterrichtszeit  in  jedem  Fach,  in  dem
ganz speziell auf die Besonderheit der jeweiligen Schülergruppe eingegangen werden
soll: Er stellt die Möglichkeit dar, besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler
weiter zu fördern; er stellt die Möglichkeit dar, auf die Defizite Leistungsschwächerer
einzugehen;  hier  ist  Raum  für  die  Besonderheiten  der  einzelnen  Schule  und  des
Schulstandortes,  auch  für  die  Interessen  der  Schülerinnen  und  Schüler  und  der
unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer.

2.) Schulautonome Lehrplanbestimmungen:

Schulen,  die  nicht  die  vom  Unterrichtsministerium  vorgeschlagene  Stundentafel
verwenden  wollen,  haben  die  Möglichkeit  eine  schulautonome  Stundentafel
einzuführen, die  sich natürlich an Rahmenrichtlinien des Ministeriums  zu halten hat.
Die HS Neukirchen verfügt – seit es diese Möglichkeit gibt – über eine schulautonome
Stundentafel  (siehe  Beilage)  Nach  der  vom  Gesetzgeber  2003  verordneten
Stundenreduktion  beschloss  das Schulforum  –  nach  eingehender Diskussion  –  diese
Stundentafel, die bis auf weiteres Gültigkeit hat.
Für  jene  Fächer,  die  im  Gesamtstundenausmaß  (4  Jahre)  die  vorgegebene
Stundenzahl  des  Ministeriums  unter-  bzw.  überschreiten,  muss  das  Schulforum
schulautonome  Lehrplanbestimmungen  beschließen.  Diese
Lehrplanbestimmungen  betreffen  in  der  HS  Neukirchen  derzeit  folgendes  Fach:
Chemie (3.Klasse)



V. Unterrichtsfächer:

1.) Fächer, die in Leistungsgruppen geführt werden:

DEUTSCH (D):

Der D-Unterricht soll in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen einer
a)  „nützlichen“  Auseinandersetzung  (  Beherrschen  der  Kulturtechniken  Lesen,
Schreiben, Sprechen) und

b) einer „ kreativen / künstlerischen, geistigen“ Auseinandersetzung als Zugang zum
Leben stattfinden. 
Inhalte:
*  effektive  Vermittlung  des  Lernstoffes  in  Leistungsgruppen  durch  intensiven,
ökonomischen, leistungsorientierten Unterricht
*  Eigenständigkeit  bei  der  Erarbeitung  wird  angeregt  und  eingefordert,  erarbeitete
Ergebnisse werden kontrolliert und beurteilt
*  Lehrer  arbeiten  nach  frei  gewählter  Methode  /  auf  Abwechslung,  Struktur,
Zielorientiertheit, Verantwortung und Spaß wird dabei nicht vergessen
*  gleiche  Gewichtung  der  Bereiche  Schreiben,  Sprechen,  Sprachrichtigkeit,
Schreibrichtigkeit  und  Lesen  in  der  Beurteilung,  erprobtes  und  transparentes
Beurteilungsschema von schriftlichen Texten
Jeder  Schularbeit  wird  ein  Kriterienkatalog,  passend  zum  Schularbeitenthema,
beigelegt, wodurch es dem Schüler möglich wird, die Art seiner Fehler zu erkennen.
Dabei  werden  die  verschiedenen  Teilbereiche  unterschieden  und mit  einer  Teilnote
beurteilt:

A) Inhalt / Aufbau     B) Sprachverwendung     C) Sprach-/ Schreibrichtigkeit
Daraus  resultiert  die  Gesamtnote,  wobei  einzelne  Gesichtspunkte  in  begründeten
Fällen besonders berücksichtigt werden können.
Der  unten  dargestellte  Beurteilungsbogen  soll  die  Benotung  einer  Deutsch-
Schularbeit erläutern.

x . Schularbeit                    EXZERPT                    Beurteilungsgesichtspunkte

Teilnote    x  Faktor der Gewichtung
A)  Inhalt/ Aufbau                                                                                   3    x 4,5 =    13,5
A1  Vollständigkeit der Angaben
A2  Richtigkeit der Angaben
A3  Inhaltliche Wiederholung
A4  Angaben allgemein zu wenig gekürzt
A5  Unwichtiges dargestellt
A6  Sinnvolle Reihenfolge

B) Sprachverwendung                                                                                        2       x 3 =   6
B1  Enthalten die Sätze mehrere Informationen
B2  Zeitformen
B3  Satzbau: Richtigkeit
B4  Sachbezogener Stil (keine Wörtliche Rede, ..)
B5  Wortschatz: Wortwiederholungen
B6  Umständliche Ausdrucksweise
B7  Fehler stören das Textverständnis

C) Sprachrichtigkeit/ Schreibrichtigkeit                                                              4   x 2,5 =   10
C1    Grammatikalische Richtigkeit: _______________________________
C2    Rechtschreibung: __________________________________________
C3    Zeichensetzung: ___________________________________________

29,5   : 10 =    2,95

NOTE: Befriedigend

Kernbereich:
Vermittlung und Sicherung eines der Leistungsgruppe entsprechenden   Basiswissens
in  den  Bereichen  LESEN,  SPRECHEN,  TEXTE  verfassen,  GRAMMATIK,
RECHTSCHREIBEN

Erweiterungsbereich: Erweiterungsstoff ( = Veranstaltungen und Projekte)

1.+ 2. Klassen: LESEFEST und LESESTRASSE 
Lesefest:  Vorbereitung  und  Erarbeitung  eines  kreativen  Beitrages  jeder
Leistungsgruppe.

Lesestraße: Erstellen von Lesestationen durch die unterrichtenden Lehrpersonen
Lesefest und Lesestraße finden abwechselnd im 2-Jahresrhytmus statt.
Inhaltliche Schwerpunkte:
Aneignung  von  Texten  und  kreativer  Umgang  damit.  Erproben  verschiedener
Spieltechniken
Kreativer  Umgang  mit  den  körperlichen  Ausdrucks  -  und  Kommunikations-
möglichkeiten 
Lesetraining + Sprechtraining: spez. Sprechübungen + aufbauende Leseübungen

3. Klassen : Projekt „Zeitung in der Schule (ZIS)“
Medienkompetenz erwerben – Kritikfähigkeit fördern
Inhaltliche Schwerpunkte:
Medienkritik,  Medienkunde,  Mediengestaltung,  Aussagen  erfassen,  verstehen,
hinterfragen, interpretieren, Argumentationsstrukturen analysieren, „Meinungsmache“
erkennen

4. Klassen : Projekt „ Literatur“
Überblick  über  literarisches  Schaffen  +  kreativer  Umgang  mit  Texten,
Kreatives Lesen und produktiver Umgang mit Texten  
Exemplarische  Erarbeitung  einzelner  Werke,  Schriftsteller,  Epochen,
Gegenüberstellung von klassischer und moderner Literatur, Herstellen  fiktionaler und
poetischer Texte

1. - 4. Klassen:
Medienerziehung:  Jugendfilm  -  Teilnahme  an  der  „Aktion  Film  –  Schulfilm“,
Vermittlung von Medienkompetenz und Filmsprache

EDV:  Einführung  +  gezielte  Nutzung  des  PC  im  D  –  Unterricht,  Arbeit  mit
Übungsprogrammen, Schriftverkehr, Informationsbeschaffung im Internet

Nutzung des örtlichen Kultur-, Film- + Theaterangebotes ( Cinetheatro )

Zusatzangebot:
Wöchentlicher Förderunterricht für lese- und rechtschreibschwache Schüler.

ENGLISCH (E):
Unser Hauptziel ist es, die Freude am Erlernen einer Fremdsprache zu wecken. Mit
Hilfe von Konversationsübungen, Liedern, Spielen und dem Einsatz audiovisueller
Lehrmittel wollen wir einen abwechslungsreichen und kommunikativen Unterricht
bieten und  den Leistungsgruppen angemessene Kenntnisse vermitteln.
Schwächeren  Schülern  soll  sowohl  durch  die  Bildung  kleiner  Leistungsgruppen,  als
auch die Integration in höhere Leistungsgruppen besondere Förderung zu Teil werden.
Eine  4.  Unterrichtsstunde  sowohl  in  der  3.  Klasse  als  auch  in  der  4.  Klasse  ist  im
Rahmen der Schulautonomie  in den normalen Unterrichtsablauf  integriert. Zu nützen
ist  sie  vor  allem  zur  Übung,  Festigung  und  Vertiefung  erworbener  Kenntnisse,
insbesondere des Kernstoffes laut Lehrplan.
Darüber hinaus bietet sie Freiräume zur freien Gestaltung durch den Lehrer bzw. zur
Gestaltung von Projekten, wie einem Theaterprojekt in der 3. und 4. Klasse. Auch ein
Eingehen auf besondere  thematische Wünsche der Schüler kann dadurch ermöglicht
werden.
Der  Einsatz  computerunterstützten  Lernens,  eine  umfangreiche  Bibliothek  und  viele
zusätzliche Arbeitsmaterialien ermöglichen den Schülern eine umfassende Begegnung
mit  der  englischen  Sprache.  Auch  die  Aufführungen  des  „Vienna  English  Theatre“
stellen eine Bereicherung des Schulalltages dar.

 

MATHEMATIK (M)

Allgemeines:
¨  Eine gute Voraussetzung für einen qualitativ hochwertigen Mathematikunterricht
sind  reichlich vorhandene Lehr- und Lernmaterialien.
¨  Die Stundentafel entspricht dem gesetzlichen Rahmen von 4 Stunden in der
Woche.
¨  Das Fach wird in 3 Leistungsgruppen geführt, wobei meistens die 2. Leistungs-
gruppe in 2 Gruppen geteilt wird. 
¨  Beurteilung: 
Die Note setzt sich aus folgenden Kriterien zusammen:
1.  Schularbeiten 
Das Beurteilungsschema ist in allen 3 Leistungsgruppen prozentuell gleich, nur der
Schwierigkeitsgrad der Aufgaben ist bezogen auf die einzelnen Leistungsgruppen
unterschiedlich.
2.  Mitarbeit:
a.  Schriftliche Mitarbeit: Hausübungen, Lernzielkontrollen, Freiarbeiten,
Projektarbeiten
b.  Mündliche Mitarbeit: Lernbereitschaft und Beobachtung der  SchülerInnen
im Unterricht

Bildungsinhalte und Unterrichtsziele
Beim Stellen mathematischer Aufgaben achten wir darauf, dass in jeder Schulstufe die
allgemeinen  mathematische  Kompetenzen (Darstellen  /  Modellbilden,  Operieren  /
Rechnen, Interpretieren und Dokumentieren, Argumentieren / Begründen) einbezogen
werden. Wir achten auf einen praxis- und lebensnahen Unterricht.
Der  Unterricht  wird  durch  den  Einsatz  verschiedener  Lernformen  und
Übungsmaterialien (Lernkartei, LÜK, PC Programme,...)  abwechslungsreich gestaltet.
¨  Damit  auch  komplexere  Lernbereiche  gut  bewältigt  werden  können,  wird
besonderer Wert gelegt auf eine übersichtliche Heftführung und gute Form.
¨  Soziale Lernformen wie z. B. Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Einzelarbeit sollten zu
einer verstärkten Selbsttätigkeit der SchülerInnen führen.
¨  Durch  einen  vielfältigen Unterricht  sollen möglichst  viele Sinne  bei  den  Schülern
angesprochen werden.
¨  Bestimmte  Fähigkeiten  und  Fertigkeiten  (Kopfrechnen,  Knobeleien,..)  werden
trainiert.
¨  Der Umgang mit den  technischen Hilfsmitteln wie Taschenrechner und Computer
soll in allen 3 Leistungsgruppen geschult werden.
¨  Kritisches  Hinterfragen  von  Ergebnissen  (Schätzen,  Überschlag,  ...)  soll  ein
wesentlicher Bestandteil des Mathematikunterrichts sein.
¨  Die Schüler sollen beim Lösen von Problemstellungen Lösungsstrategien entwickeln
können.
¨  Um Nachhaltigkeit  zu  sichern, werden ausreichend Phasen des Experimentierens,
Übens und Festigens zur Verfügung gestellt.
¨  Durch  die  Teilnahme  am  M-Wettbewerb  (Känguru)  sollen  besonders  die
leistungsstarken SchülerInnen gefordert und gefördert werden.

Was wollen wir in 4 Jahren Mathematik erreichen?

1.  Leistungsgruppe:
Die Schüler  der  1.  Lg.  sollen  ein  Leistungsniveau  erreichen,  das  sie  befähigt,
ohne Schwierigkeiten in eine höhere Schule übertreten zu können.

2.  Leistungsgruppe:
Die Schüler der 2. Lg. sollen ein fundiertes Grundwissen in allen lehrplanmäßig
geforderten Bereichen aufweisen.
3.  Leistungsgruppe:
Das  Ziel  der  3.  Lg.  ist  die  Anwendung  der  Grundrechnungsarten  und  das  Lösen
einfacher mathematischer Probleme. Ein Basiswissen ist zu erreichen.
Um unsere Ziele zu erreichen wird an unserer Hauptschule  expliziter und integrativer
Förderunterricht  eingesetzt.  Es werden  nicht  nur  SchülerInnen mit mathematischen
Defiziten gefördert, sondern auch sehr begabte SchülerInnen.
Durch  standardisierte   Austestung  und  danach  erstellten  Förderplänen  fördern  wir
auch  SchülerInnen  mit  Rechenschwäche  in  bestimmten  mathematischen
Teilbereichen.


Unterricht in Leistungsgruppen / Ein- und Umstufung:

SchülerInnen, die die Volksschule  in den Fächern Deutsch und Englisch mit den Noten
Sehr gut oder Gut abschließen, haben die Berechtigung – nach  ihrem Eintritt  in die
Hauptschule  –  sofort  die  1.  Leistungsgruppe  zu  besuchen.  Volksschulabgänger,  die
dieses  Kriterium  nicht  erfüllen,  werden  nach  einer  Beobachtungsphase  (2  –  12
Wochen) in den Fächern E, D und M, in der die SchülerInnen den gleichen Lehrstoff zu
bewältigen haben,  in die drei Leistungsgruppen eingeteilt. An unserer Schule kommt
es meistens – bei 3 Stammklassen - zur Bildung von einer 1. Leistungsgruppe, zwei 2.
Leistungsgruppen  und  einer  3.  Leistungsgruppe.  Sollten  SchülerInnen  in  den
jeweiligen Gruppen unter- bzw. überfordert sein, besteht  (jederzeit) die Möglichkeit,
sie  in  eine  höhere/niedrigere  Leistungsgruppe  (nach  einem  Gespräch  mit  den
Erziehungsberechtigten) umzustufen.
Anforderungen der einzelnen Leistungsgruppen:
1.  Leistungsgruppe:
Die  Schüler  der  1.  Lg.  sollen  ein  Leistungsniveau  erreichen,  das  sie  befähigt,  ohne
Schwierigkeiten in eine höhere Schule übertreten zu können.
2.  Leistungsgruppe:
Der Schüler der 2. Lg. soll die meisten der  in der Oberstufe geforderten Lehrinhalte
noch  vermittelt  bekommen,  damit  auch  für  ihn  ein  Übertritt  in  eine  höhere  Schule
möglich ist. 
Jene  Schüler,  die  sich  für  eine  Lehre  entscheiden,  sollen  ein  fundiertes
Grundwissen in allen lehrplanmäßig geforderten Bereichen aufweisen.
3.  Leistungsgruppe:
Das Ziel der 3. Lg. ist der Erwerb eines Basiswissens.


2.) Weitere Fächer:

RELIGION katholisch:
Das Fach  „Religion“ als eine Stätte der Glaubensbildung  in einer Gesellschaft, die
zunehmend gottloser wird. Es gibt bereits viele Familien, in denen Religiöses nur mehr
sehr  beschränkt  oder  gar  keinen  Stellenwert  mehr  besitzt.  Deshalb  muss  im  Fach
„Religion“  dieser  Tendenz  entgegengewirkt werden  durch  das  regelmäßige Gebet,
die  intensive  Auseinandersetzung  mit  der  Heiligen  Schrift,  die  Behandlung
christlicher Feste und religiöser Themen.
Durch die geweckte Begeisterung für Gott und das gewonnene Vertrauen in Gott
gelangen  die  jungen  Menschen  leichter  zu  einem  erfüllten  Leben  und  verstehen  es

besser,  auch  schwierigere  Lebenssituationen  zu  meistern. (Religion  als
Lebenshilfe!)
Die  SchülerInnen  sollen  zu  einem  ethisch  verantwortlichen Handeln  und  einem
liebevollen Miteinander geführt werden.
Gestaltung/Vorbereitung  von  Schulgottesdiensten  (Schulbeginn,  Schulschluss,
Weihnachten, Ostern,...) und anderen Feiern und Festen (z.B. Advent)
Soziales Engagement:
In  der  Auseinandersetzung  mit  sich  selbst  und  den  Mitmenschen  vertiefen  die
SchülerInnen  ihre  sozialen  Fähigkeiten  (Besuch  des  Seniorenansitzes,  der
Lebenshilfe,…)
Lösen von Problemen innerhalb der Klassengemeinschaft:

a)  Konfliktbereinigung: Hilfestellungen für SchülerInnen mit sozialen Problemen
(Außenseiter, Mobbing,…)
b)  Hilfestellungen bei Schicksalsschlägen, Todesfällen  im engeren Familien-
und  Bekanntenkreis  (Trauerarbeit)  und  bei  Ängsten,  die  durch  unreflektierte
Medieninformation (Katastrophen, Horrorszenarien,…) entstehen
Aufzeigen von Missständen auf dieser Welt: Armut, Hunger, verantwortungsloser
Umgang mit der Schöpfung (z.B. Umweltzerstörung),...  und unser Auftrag, entgegen
zu wirken
Projekte zum Thema „Dritte Welt“ (Erkennen der Zusammenhänge, Unterstützung
des fairen Handels,...)
Erziehung zum respektvollen Umgang miteinander: Toleranz gegenüber anderen
Religionen und Lebenseinstellungen

GEOGRAPHIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE (GW):
ß  Wir lernen verschiedene Lebensräume auf der Erde kennen und erfassen
Zusammenhänge zwischen Lebens- und Wirtschaftsweise unter verschiedenen
klimatischen und politischen Bedingungen und sehen diese immer in Bezug zu
Österreich.
ß  Wir lernen das Arbeiten mit verschiedenen Karten und Plänen und erreichen im
Laufe der Hauptschulzeit ein topographisches Grundwissen.
ß  Wir beschäftigen uns mit wirtschaftskundlichen Begriffen, betrachten die
Arbeitswelt und nehmen an den „Business Master Games“ teil.
ß  Wir lernen Lebensbedingungen fremder Völker und Rassen kennen und deren
Sitten und Bräuche zu achten. Wertschätzung des „Anderen“ ist ein wichtiger
Inhalt.
ß  Wir erkennen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umganges mit der
Umwelt.
ß  Wir unterstützen den Unterricht mit verschiedenen Computerlernpro-grammen,
verwenden das Internet als Quelle und nutzen den Computer zur Präsentation
von Arbeitsergebnissen.
ß  Wir beschaffen uns selbständig Informationen zu Projektthemen (von
Organisationen, aus Bibliotheken, aus dem Internet) und präsentieren unsere
Arbeitsergebnisse sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit.

Geschichte und Sozialkunde / Politische Bildung (GSPB):
Im  Geschichtsunterricht  steht  der  Mensch  wie  er  „lebt,  glaubt,  leidet,  aufbaut  und
zerstört  in  verschiedenen  Zeiten“  im  Mittelpunkt.  Das  Urteilsvermögen  der
Schüler/Innen  soll  gestärkt  werden  und  sie  sollen  in  zunehmendem  Maße  befähigt
werden ihr Leben im Wechselspiel von Gegenwart und Vergangenheit zu reflektieren.
Im  Bereich  des  politischen  Lernens  werden  Themen  aus  der  Lebenswelt  der
Schüler/Innen aufgegriffen. Die Schüler sollen lernen eigene Positionen zu artikulieren
z.B.  in  Form  von  Rollenspielen,  Positionen  anderer  verstehen  und  an  der

gemeinsamen  Entwicklung  von  Lösungen  mitwirken.  Im  entdeckenden  Lernen
(Wochenplanarbeit,  Freiarbeit,  Projekte…)  werden  die  Schüler  motiviert  sich  mit
verschiedenen  Fragestellungen  auseinanderzusetzen,  diese  zu  bearbeiten,  zu
diskutieren  und  der Klasse  z.B.  in  Form  von  Plakaten  zu  präsentieren.  Ein weiteres
Augenmerk liegt auf einem Transfer zur Gegenwart, um eine entsprechende Aktualität
zu  gewährleisten.  Durch  die  verschiedenen  Angebote  im  GS  Unterricht  sollen  die
Schüler/Innen  zu  einem  verantwortungsbewusstem,  kritischen,  politischen  Handeln
befähigt  werden.  Übernommene  Einstellungen  und  Haltungen  z.B.  gegenüber
Randgruppen und Minderheiten  sollen  reflektiert werden. Die  Friedenserziehung und
die  damit  verbundene  Gewährung  der  Menschenrechte  stellt  einen  weiteren
Schwerpunkt im GS Unterricht dar. Auch kleine thematische Feste (griechisches Fest,
Ritterfest…) und Exkursionen haben ihren Platz im GS Unterricht.

PHYSIK / CHEMIE (PH / CH):
‹  Eines der Hauptziele ist es, die Neugierde der Schüler für das Fach zu wecken
bzw. zu bewahren. Dabei soll der Schüler motiviert werden, gezielte Fragen zum
Thema zu stellen.
‹  Durch dieses gezielte Fragen soll es zu einer verantwortungsvollen
Betrachtung der Naturwissenschaft kommen, in der auch Gefahren und Risiken
erkannt werden sollen.
‹  Das Aufzeigen der Grenzen der Naturwissenschaft erscheint uns ein weiterer
wichtiger Bereich. Dem Schüler soll deutlich werden, dass sich nicht alle Bereiche
des Lebens naturwissenschaftlich erklären lassen. Dies soll einem
naturwissenschaftlichen Reduktionismus entgegenwirken und dazu beitragen,
die größer werdende Enthumanisierung der Gesellschaft einzubremsen.
‹  Einsichtige Einblicke in die immer schneller fortschreitende Entwicklung der
Technik sollen erreicht werden, besonders in Bereiche, die den Schüler
unmittelbar betreffen und betreffen werden. (Computer, Kommunikation, ...)
‹  Durch diese Technik-Einsicht und durch das Durchschauen verschiedenster
Naturerscheinungen (Sonnenfinsternis, .....) soll der Schüler zu einem möglichst
angstfreien Umgang mit diesen Lebensbereichen geführt werden.
‹  Das Zusammenführen der Fülle von Einzelerscheinungen führt schließlich zu
einer ganzheitlichen Sichtweise, in die auch andere Fächer miteinbezogen
werden sollen.
‹  Für die lebensnahe Gestaltung des Unterrichts ist es immer wieder wichtig,
Erfahrungen der Schüler miteinzubeziehen und gezielt in den Unterricht
einzubauen.
‹  Zu diesen unmittelbaren Erfahrungen der Schüler zählt auch das spontane
Eingehen auf aktuelle Ereignisse. (Sonnen – Mondfinsternis, MIR – Absturz,
Atomkraftwerksunfälle, aktuelle Beiträge in den Medien, ...)

Schulspezifische Gegebenheiten
‹  Im Rahmen der Schulautonomie wurde in der 4. Klassen von 3 auf 2 Stunden
Physik/Chemie reduziert, was eine gezielte Stoffreduktion und –auswahl
erforderlich macht.
‹  Ein sehr reichhaltiges Angebot an Schülerversuchsmöglichkeiten ermöglicht
die Eigentätigkeit des Schülers im Unterricht und bietet Abwechslung in den
Unterrichtsformen.
‹  Mögliche fachbezogene Exkursionen in der Umgebung der Schule: Sternwarte
Königsleiten mit Planetenwanderweg, Wasserkraftwerk Wald, Kläranlage
Bramberg, Wasserwunderwelt Krimml, Nahwärme Neukirchen, Solarkraftwerk
Wildkogel;
‹  Angebot von Schülerexperimenten in der Projektwoche;

 

GEOMETRISCH ZEICHNEN (GZ):
GZ wird  in der 3. Klasse mit 1,5 Stunden und  in der 4. Klasse (8. Schulstufe) mit 1
Stunde  unterrichtet.  Im  Unterschied  zum  Vorschlag  des  Ministeriums  (1  W.  Std.)
haben wir jedoch in der 3. Klasse noch immer 1, 5 Wochenstunden.
Die  Nutzung  dieser  halben  Wochenstunde  erfolgt  für  Zusatzangebote  und
geometrische  Lerninhalten,  die  aus  dem  Fach  Mathematik  ausgelagert  wurden, wie
etwa
·  Streckenteilungen
·  Schrägrisse von Körpern, die besonders im Mathematik-Unterricht
benötigt werden
·  Regelmäßige Flächen
·  Platonische Körper
Wir trainieren
J genaues und sauberes Arbeiten
J Gestaltung von Zeichnungen nach ästhetischen und logischen Gesichts- 
punkten
J das räumliche Vorstellungsvermögen
J das logische Denken – Vorbereitung auf Aufnahmetests
J die Hand-Auge-Koordination
J das Verwenden von Zeichengeräten
Wir bieten den Schülern an Materialien
J Computerprogramme
J Zeichenplatten, Kurvenlineale und andere Arbeitsgeräte
J viel Anschauungsmaterial (fertige Modelle)
J Steckmodelle zum selbst Bauen
J geometrische Spiele

BIOLOGIE und UMWELTKUNDE (BU):
Der Unterrichtsgegenstand Biologie und Umweltkunde hat von der 1. bis zur 4. Klasse
die  Beschäftigung mit  den  Themenbereichen Mensch  und Gesundheit,  Tier-  und
Pflanzenwelt sowie Ökologie und Umwelt zum Schwerpunkt.
Zu den drei Themenbereichen ist festzuhalten:
·  Die  Schülerinnen  und Schüler  sollen  einen  altersgemäßen Überblick  über Bau
und  Funktion  des  menschlichen  Körpers  besitzen.  Das  Verständnis  für  den
eigenen  Körper,  sowie  Gesundheitsbewusstsein  soll  entwickelt  werden.
Außerdem werden Vorträge mit auswärtigen Referenten zu den verschiedensten
Themen (z.B. Aids, Drogen, Rauchen, Erste Hilfe, Gesundheitskabarett)  in den
Unterricht eingebaut.
·  Beim Themenbereich „Tiere und Pflanzen“ sollen die Schülerinnen und Schüler
einen  Einblick  in  die  Vielfalt  der  Organismen  erhalten  und  deren  wesentliche
Charakteristika kennen  lernen.
·  Beim  Themenkreis  „Ökologie  und  Umwelt“  stehen  Umweltprobleme  und
Schutzmaßnahmen  im  Mittelpunkt.  Ziel  ist  es,  eine  solide  Basis  für
umweltfreundliches  Handeln  und  Verhalten  sowie  ein  Verständnis  für
verschiedene Kreisläufe und Vernetzungen in der Natur zu entwickeln.

Um den Schülerinnen und Schülern die  Lerninhalte dieser Themenbereiche näher  zu
bringen, stehen verschiedenste Unterrichtsmaterialien (z. B. Biologiebücher, Tier- und
Pflanzenführer, Mikroskope, Folienmappen, Videofilme, DVDs, …) zur Verfügung.
Biologische  Projekte  und  Exkursionen  (z.  B.  Wasserwunderwelt  Krimml,  Kläranlage
Bramberg, Haus der Natur,…)  sollen  außerdem  versuchen,  den Unterricht praxisnah
und anschaulich zu gestalten.
Seit Eröffnung des Nationalparkzentrums  in Mittersill steht uns als Partnerschule die
Einrichtung  als  Ergänzung  zum Unterricht  zur Verfügung. Schneeschuhwanderungen

im  Winter,  geführte  Nationalparkwanderungen  im  Sommer  und  der  Besuch  des
„Science Centre“ werten den Biologieunterricht zusätzlich auf.

MUSIKERZIEHUNG (ME):
Musikerziehung  wird  an  der  HS  Neukirchen  in  den  ersten  beiden  Jahren  mit  2
Wochenstunden und in der 3. und 4. Klasse mit je einer Wochenstunde unterrichtet.
Wir wollen versuchen die Kinder zum aktiven Musizieren anzuregen.
Das gemeinsame Singen, die Erarbeitung einfacher Spielsätze auf ORFF Instrumenten,
Volks-  Gruppen-  und  Standardtänze,  Body  Percussion   sowie  das  Trommeln  mit
afrikanischen Djemben sollen den Kindern die Vielfalt der Musik näher bringen. 
Kinder,    die  ein  Instrument  erlernen,  bekommen  die  Gelegenheit  ihr  Können  im
Unterricht  darzubieten  und  werden  angeregt  bei  der  Gestaltung  von  Schulfeiern 
mitzuwirken.
Das Wissen um musiktheoretische Grundlagen soll den Kindern helfen, Musik besser
zu verstehen und ihnen ein Grundgerüst für ihren weiteren Bildungsweg bieten.
Live Auftritte diverser Ensembles  sollen  den Unterricht auflockern und den Schülern
einen Einblick in die Vielfalt der Musik geben.

BILDNERISCHE ERZIEHUNG (BE):
Die räumliche Situation: Die Hauptschule Neukirchen verfügt über eine Werkstätte
für Bildnerische Erziehung, über einen anliegenden Lagerraum und ein Fotolabor mit
Lichtschleuse. Das  Arbeiten  in  der  „Dunkelkammer“  ermöglicht  das  Vergrößern  und
Ausarbeiten von Schwarz-Weiß-Negativmaterial.
Die Ausstattung: Die  lange Ausstattungsliste  zeigt,  dass  für  das  kreative Arbeiten
kaum Grenzen gesetzt sind. Hervorzuheben sind eine professionelle Druckerpresse für
Hoch-  und  Tiefdruck  und  eine  umfangreiche  Fotoausrüstung  (analog  und digital!)  in
halber  Klassenstärke.  So  macht  das  Arbeiten  für  SchülerInnen  und  LehrerInnen
gleichermaßen  viel  Spaß  und  die  umfangreiche  Ausstattung  fördert  ein  kreatives
Arbeiten!
Beschränkungen: Da die SchülerInnen der 1. bis 3. Klassen  in voller Klassenstärke
unterrichtet  werden  müssen,  sind  der  Umsetzung  der  Lehrplaninhalte  Grenzen
gesetzt.  Durch  eine  immer  schwieriger  werdende  Schülersituation  –
verhaltensauffällige  SchülerInnen,  die  mit  den  für  eine  kreative  Arbeit  nötigen
Freiräumen nicht umzugehen wissen – können oft nur  „überschaubare“ und nicht all
zu  aufwändige  Arbeitsvorhaben  durchgeführt  werden.  Deshalb  ist  es  vor  einigen
Jahren zu einer Änderung in der Stundentafel gekommen.
Die  Stundentafel:  Die  4.  Klassen  werden  –  schulautonom  -  in  der  verbindlichen
Übung  „Bildnerisches  Gestalten“  in  jeweils  2  Schülergruppen  geteilt,  damit
Lehrplaninhalte behandelt werden können, die sonst mit einer ganzen Klasse nur sehr
schwer  oder  überhaupt  nicht  möglich  sind!  Schwerpunkte  der  4.Klasse  sind  die
Schwarz-Weiß- und Digitalfotografie, die Druckgrafik, das plastische Gestalten und die
kritische Medienerziehung.
Das  Fach  „Bildnerische  Erziehung“  beteiligt  sich  auch  an  Projekten,  die  einem
fächerübergreifenden Unterricht dienen.

Die ständige Schülergalerie stellt in regelmäßigem Wechsel Schülerarbeiten in den
Gangbereichen  des  Alt-  und  Neubaues  aus.  Gegebenenfalls  wird  gegen  Ende  des
Schuljahres  in  der  großen  Pausenhalle  eine  kreative  Leistungsschau  präsentiert,  bei
der auch andere Fächer zur Teilnahme eingeladen werden.
Die  Schulgalerie  der HS-Neukirchen:  Ausstellungen  von  KünstlerInnen  aus  dem
Pinzgauer  Raum  und  darüber  hinaus. Dabei werden  Exponate  aus  dem  Bereich  der
Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie usw. gezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass
die ausstellenden KünstlerInnen Workshops für ausgewählte Klassen anbieten.

Jährliche Teilnahme der gesamten Schule am Raiffeisen Malwettbewerb mit
feierlicher Preisverteilung: Die HS-Neukirchen konnte sich schon über mehrere Preise
auf Landesebene und einen Preis sogar auf Bundesebene freuen. 
Die  SchülerInnen  beteiligen  sich  im  Rahmen  des  Unterrichtes  zusätzlich  auch  an
außerschulischen Projekten mit schulischem Bezug (z.B. Bemalen von Wänden und
anderen Objekten, Graffiti-Workshops, Schaffen von Schneeskulpturen,,…) und leisten
somit  einen  wertvollen  Beitrag  zur  Verschönerung  des  räumlichen  Umfeldes  in  der
Gemeinde.
In den Projekttagen in der letzten Schulwoche werden regelmäßig kreative Projekte
für interessierte SchülerInnen angeboten, bei denen noch eine zusätzliche
Begabtenförderung ermöglicht wird.

TEXTILES WERKEN (TEW) 
und TECHNISCHES WERKEN (TXW):
TEW und TXW sind alternative Pflichtgegenstände, d.h., die SchülerInnen entscheiden
sich in der 1. Klasse, welche Form des Werkunterrichtes sie besuchen wollen.

Textiles Werken:
-  Erlernen  und  Festigen  von  textilen Grundtechniken  in  Verbindung  zu  ihrer
Herkunft und ihrem Kulturkreis
-  Erfahrungen sammeln im visuellen, haptischen und feinmotorischen Bereich
-  Förderung  von  Kreativität,  Spontanität  und  Wahrnehmungsfähigkeit  in
Bezugnahme auf Material und sozialem Umfeld 
-  Erlernen von Teamfähigkeit in Verbindung mit Problem-lösungsmöglichkeiten
-  Experimentieren mit verschiedenen Materialien
-  Herstellen  von  brauchbaren,  dekorativen  und  individuellen  Produkten,  die
dem Alter und den  Fähigkeiten der Schülerinnen entsprechen
Die Freude, mit Händen und Hilfsmitteln Produkte herzustellen, sollte neben den oben
genannten Zielen jedoch im Mittelpunkt stehen. 

Technisches Werken: 
TEW ist laut Lehrplan eingeteilt in die Bereiche:
·  Gebaute Umwelt – Der Ort / Das Bauwerk / Das Wohnen
·  Technik – Mechanik / Strömungstechnik / Elektrotechnik
·  Produktgestaltung – Design – Werkzeug / Gebrauchsgut
wobei die richtige Anwendung von Werkzeugen und das Bearbeiten von verschiedenen
Werkmaterialien  ebenso  wichtig  sind.  Die  Stärke  dieses  Faches  ist  es,  dass  die
praktische Arbeit im Vordergrund steht. Beste Voraussetzungen dafür sind die optimal
ausgestatteten Räume  für  TEW,  in  denen  auch  allgemeine  Ausstellungsgegenstände
für die Schule hergestellt werden (Bilderrahmen, Staffeleien,…).

ERNÄHRUNG und HAUSHALT (EH):
Die  Lehrinhalte  bleiben  auch  nach  der  Kürzung  (0,5  Std.  in  der  4.  Klasse)  im
Wesentlichen  gleich.  Es  sind  jedoch  folgende  Unterrichtsänderungen  im  praktischen
Bereich erforderlich:
·  Kürzere Vorbesprechungszeiten
·  Es können nur Speisen mit kurzer Zubereitungszeit gekocht werden.
(Schnelle Küche, Verwendung von Fertigprodukten)
* Planen und Herstellen bzw. Mitarbeiten bei Buffets:
Elternsprechtag
Ausstellungseröffnungen
* Geschenke aus der Küche:
Herstellen von Säften, Gelees, Chutneys, Kräuteressig, Ölen…
Backen von Bäckereien zu festlichen Anlässen

Alte Bräuche nicht in Vergessenheit geraten lassen (Gebiltbrot/ Ostern..)
* Einladen von schulfremden „Küchenexperten“ zum Schaukochen und Kosten
* Besuchen öffentlicher Kücheneinrichtungen (Seniorenheim - Betriebsküche)
* Betriebsbesuche in diversen Hotels für Berufsorientierung.

BEWEGUNG UND SPORT (BSP): 
Vor allem wegen der Seele ist es nötig, den Körper zu üben, und gerade das ist es,
was unsere Klugschwätzer nicht einsehen wollen.“
Jean-Jacques Rousseau (1712-78), schweizer.-frz. Schriftsteller u. Philosoph

Bewegung und Sport stellen an unserer Schule einen wichtigen Schwerpunkt dar. 
Durch sportliche Aktivitäten wollen wir dem Bewegungsmangel unserer Schüler/innen
und den daraus entstehenden gesundheitlichen Problemen entgegenwirken. 
Die  Förderung  und  Differenziertheit  des  Unterrichts  orientiert  sich  an  den
entwicklungsbedingten Möglichkeiten und Interessen der Schüler/innen.
Neben  den  „klassischen  Sportarten“  wie  Gerätturnen,  Leichtathletik,  den  großen
Sportspielen  oder  Schwimmen  werden  im  Unterricht  auch  Trend-  und 
Alternativsportarten  wie  Beachvolleyball,  Bouldern,  Slack  Lines  oder  Hip  Hop  Tanz
angeboten.
Der Schulstandort inmitten der Pinzgauer Bergwelt ermöglicht uns, sowohl alpinen als
auch nordischen Sport in all seinen Facetten kostenlos auszuüben.
In sozialen Spielformen wird den Schüler/innen auch der Gedanke des Fair Play, sowie
die Team-, Kommunikations-, Organisations-  und Konfliktfähigkeit vermittelt. 
Diese  Ziele werden  einerseits  im  regulären  Turnunterricht  verfolgt  und  andererseits
durch  zahlreiche  zusätzliche  Angebote  wie   Sommer-  und  Wintersportwochen  oder
Projekttage ergänzt.
Hauptschulmeisterschaft:     In  dieser  Kombination   aus  Riesentorlauf,
Langlauf und Rodeln erleben die Schüler/innen den Wert einer  sportlichen  Leistung.
Durch die Klassenwertung und das gemeinsame Aktivsein wird aber auch der soziale
Aspekt in den Vordergrund gerückt.
Die  Teilnahme  von  Schulmannschaften  an  der  Schülerliga  Fußball,  den  alpinen  und
nordischen Schulbewerben,  der Tennismeisterschaft  usw. bereichern den Schulalltag
und ermöglichen  es unseren Schülern/innen,  ihr Können und Talent unter Beweis zu
stellen.

Berufsorientierung (BO):
Das Fach Berufsorientierung wird  in unserer Schule  in der dritten und vierten Klasse
integrativ – das bedeutet Fächer übergreifend – geführt. Jedes Fach  leistet  in einem
unterschiedlichen  Ausmaß  einen  Beitrag  zur  Berufsorientierung.  Im  Fach  Deutsch
werden  zum  Beispiel  Texte  zum  Thema  Arbeit,  Beruf,  Freizeit  behandelt  und  das
Verfassen  von  Bewerbungsschreiben  und  Lebenslauf  geübt.  In  Geografie  und
Wirtschaftskunde  setzen  sich Schüler/Innen mit Berufsfeldern und Begriffen aus der
Arbeitswelt  auseinander.  Die  Inhalte  der  Berufsorientierung  können  in  drei  große
Themenbereiche gegliedert werden.
1)  Persönlichkeitsbildung (z.B. Interessen, Stärken und Schwächen erkennen…)
2)  Schule  und  Beruf  (z.B.  erkunden  von  Berufen,  Österreichisches
Bildungssystem…)
3)  Arbeit (z.B. Veränderungen in der Arbeitswelt, Begriffe aus der Arbeitswelt…)
In  Zusammenarbeit  mit  der  Wirtschaft  bekommen  die  Schüler/Innen  der  dritten
Klassen  die  Möglichkeit,  an  einem  bis  zwei  Tagen  heimische  Betriebe  kennen  zu
lernen. Sie erkunden dabei verschiedene Berufsbilder und setzen sich mit beruflichen
Anforderungen und Arbeitsbedingungen auseinander.
In  der  vierten  Klasse  ist  Gemeinschaftskunde  (GK)  als  Unterrichtsfach  vorgesehen.
Dabei bietet sich die Möglichkeit, die BO vor allem  in dieser Stunde unterzubringen.

Weiters  sind  ein  Besuch  beim  AMS  (eventuell  Berufsinteressenstest)  und  ein
Bewerbungstraining mit Analyse  vorgesehen.  In  der  4. Klasse  findet  ein Beratungs-
und  Informationsabend über weiterführende Schulen statt. Auf aktuelle Themen und
Veranstaltungen  wird  selbstverständlich  Rücksicht  genommen  bzw.  eingegangen.
Aktuelle  Informationen und Termine über weiterführende Schulen werden  laufend an
der Anschlagtafel für BO ausgehängt.

3.) Freigegenstände und Unverbindliche Übungen:

Bezüglich  des  (zusätzlichen)  Angebotes  an  Freigegenständen  und  Unverbindlichen
Übungen wird  angemerkt,  dass  ein  tatsächliches  Zustandekommen maßgeblich  von
der  jährlichen  Stundenzuteilung  durch  die  Dienstbehörde  bzw.  den  Gesetzgeber
abhängig ist. Nachdem es in diesem Bereich jährlich Veränderungen geben kann und
gibt,  ist  also  nicht  gewährleistet,  dass  die  u.  a.  Fächer  immer  bzw.  nur  in
eingeschränktem Ausmaß oder gar nicht angeboten werden können.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT):
Neben  einer  allgemeinen  Einführung  im  Freigegenstand  Informations-  und
Kommunikationstechnologien  in  der  1.Klasse,  wie  auch  im  Rahmen  aller
Unterrichtsfächer, haben interessierte Schüler, je nach Verfügbarkeit von Stunden, die
Möglichkeit  an  einem  Freigegenstand  (mit  Benotung)   Informatik  in  der  3.  und  4.
Klasse teilzunehmen.
Dabei werden grundlegende Kenntnisse der Bedienung von Hardware und Anwendung
gängiger Software vermittelt. Vorwiegend sind dies Programme zur Textbearbeitung,
Bildverarbeitung, Präsentation,  Internetrecherche und Kommunikation.
Ebenso wird Schülern im IKT Unterricht der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit geboten,
sich  für  Prüfungen  im  Rahmen  des  Europäischen  Computer-führerscheins  (ECDL)
vorzubereiten  und  diese  Prüfungen  auch  an  der  Schule  abzulegen.  Somit  erwerben
jedes  Jahr  Schüler  zusätzliche  Qualifikationen  für  den  weiteren  Schulweg  und  die
spätere Berufslaufbahn.
Seit  über  20  Jahren  werden  an  unserer  Schule  Schüler  mit  neuesten
Computertechnologien  vertraut  gemachtn.  Derzeit  stehen  den  Schülern  in  zwei mit
Beamern ausgestatteten Räumen  insgesamt  28 vernetzte Computerarbeitsplätze  zur
Verfügung. 
Beide  Fachräume  sind  über  einen  schnellen  Internetanschluss  mit  dem  Salzburger
Bildungsnetz  verbunden  und  werden  außer  im  IKT-Unterricht  in  praktisch  allen
Unterrichtsfächern  genutzt,  sei  es  zur  Verwendung  spezieller  Lernprogramme,  zur
Textproduktion, zur Bildbearbeitung, zur Erstellung von Präsentationen, zur Recherche
in Online-Lexika oder zur Kommunikation.
Zusätzlich sind unsere Computerräume autorisiertes Testcenter  für den Europäischen
Computerführerschein (ECDL).

MASCHINSCHREIBEN (MS):
Wir erlernen  in der ersten Klasse das Zehnfinger-Tastsystem blind anzuwenden. Wir
verfassen  einfache  Schriftstücke  an  der  Schreibmaschine  und  am  Computer.  (z.B.
Geschäftsbrief, Lebenslauf, …).

Soziales Lernen und Kompetenztraining
(ehemals GEMEINSCHAFTSKUNDE - GK):
Auf  Grund  der  immer  schwieriger  werdenden  familiären  Situationen  (beide  Eltern
berufstätig,  vermehrt  Scheidungskinder,…)  muss  durch  die  Schule  viel
Problemlösungs- und Erziehungsarbeit übernommen werden. In der Folge ist auch zu
beobachten, dass Verhaltensauffälligkeiten von SchülerInnen vermehrt auftreten. Da
für  konkrete  Erziehungsarbeit  im  normalen  „Lernunterricht“  oft  zu  wenig  Platz  ist,

wurde im Rahmen einer autonomen Stundentafel das Fach „Gemeinschaftskunde“ als
unverbindliche  Übung  (1.  Klasse)  und  als  Pflichtgegenstand  (4.  Klasse)  eingeführt.
Zusätzlich werden an  die Schule  immer  neue Anforderungen  gestellt,  denen  sie  auf
gesellschaftlichem  Wunsch  nachkommen  soll.  Außerdem  bietet  sich  für  manchen
Klassenvorstand  im  Fach  „Gemeinschaftskunde“  die  einzige  Möglichkeit,  alle
SchülerInnen seiner Klasse zu erreichen.
In  der  1.  Klasse  sollen  sich  die  SchülerInnen  besser  kennen  lernen,  damit  sie  zu
mehr  Toleranz  und  gegenseitigem  Verständnis  geführt  werden  können.  So  können
Konflikte  behandelt,  entschärft  oder  vermieden  werden.  Durch  die  Arbeit  an  einer
Verbesserung  des  Zusammenlebens  (gemeinsame  Erstellung  von  Verhaltensregeln,
erwünschten  Umgangsformen,...)  wird  ein  Beitrag  zum  Wohlfühlen  in  der  Schule
geleistet.
Die  Klassengemeinschaft  wird  durch  gemeinsame  Gespräche,  Unternehmungen,
Feiern,  Spiele  gefördert.  Durch  das  Kennenlernen  der  neuen  Schule,  der  näheren
Umgebung und der Marktgemeinde Neukirchen soll der Übertritt von der Volksschule
in die Hauptschule erleichtert werden.
Verkehrserziehung soll für eine größtmögliche Sicherheit auf dem Schulweg sorgen.
Die  Vorbereitungsarbeit  auf  Exkursionen,  Schitage  erhöhen  den  Erlebniswert  dieser
Veranstaltungen.
In der 4. Klasse wird im 1. Semester der Schwerpunkt „Berufsorientierung“ gesetzt,
um den SchülerInnen Hilfestellungen bei ihrer Berufswahl bzw. Entscheidung für eine
weiterführende Schule zu geben. Ebenfalls erhalten die Jugendlichen Anregungen  für
sinnvolle  Freizeitbeschäftigungen.  Die  Auseinandersetzung  mit  dem
Jugendschutzgesetz  soll  die  seelische  und  körperliche  Gesundheit  der  Jugendlichen
gewährleisten.  Die  SchülerInnen  bereiten  sich  auf  die  Wienwoche  und  ihre
Abschlussfeier vor. Die Teamarbeit wird durch spezielle Aufgabenstellungen geschult.
Gemeinsame  Unternehmungen  sollen  den  Zusammenhalt  innerhalb  der  Klasse
stärken. Die Gemeinschaftskunde schafft Freiraum  für Aktuelles aus den Medien und
die Möglichkeiten, sich in Diskussionen die eigene Meinung zu bilden und die anderer
zu  akzeptieren.   Ebenfalls  werden  größere  Projekte,  wie  die  Herstellung  einer
Schülerzeitung, durchgeführt.
Allgemein betrachtet, können im Fach Gemeinschaftskunde Inhalte behandelt werden,
für  die  in  anderen  Unterrichtgegenständen  kaum  oder  gar  keine  Zeit  bleibt  und  es
werden  an  die  SchülerInnen  wichtige,  den  Schulalltag  betreffende  Informationen
(z.B.: Organisatorisches) weitergegeben.

Italienisch:
In  der  7.  und  8.  Schulstufe  bieten  wir  mit  dem  Freigegenstand  Italienisch  eine
zweite  lebende  Fremdsprache  an.  In  einer  Wochenstunde  lernen  wir  die
Grundstrukturen  der  Sprache  kennen,  bauen  einen  Basiswortschatz  zu  Themen  des
täglichen Lebens auf und machen uns mit landeskundlichen Informationen vertraut, in
die wir uns praxisorientiert - in der Schulküche, durch Mini-Projekte oder Exkursionen
- vertiefen. Die gewonnen Italienischkenntnisse sollen den Schülerinnen und Schülern
in weiterführenden Schulen oder  in der Arbeitswelt – beispielsweise  im Tourismus –
nützlich sein.

KREATIVWERKSTATT:
Kreativität,  Spontanität,  und  Experimentierfreude  in  fächerübergreifender  Form
zwischen technischem, textilem und bildnerischem Bereich.
Ausstellungsbesuche  zu  regionalen  Künstlern  ermöglichen  neue  Sichtweisen.
Kennenlernen  von Kulturtechniken, Werkstücke herstellen probieren, die  im Rahmen
des Regelunterrichtes nicht möglich sind (Batiken…).

Fußball:
Melden sich ausreichend Teilnehmer an dieser unverbindlichen Übung (und kann diese
angeboten  werden),  nimmt  die  Mannschaft  an  den  laufenden  Meisterschaften  im
Bezirk teil.


Peer - Mediation / Streitschlichtung:  

Peer-Mediation in Schulen bedeutet Konfliktregelung mit und unter
etwa  gleichaltrigen  Jugendlichen.  Sie  basiert  auf  der  Erfahrung,
dass  die  Konfliktregelung  durch  Mitschüler/innen  von  den
Streitparteien oft besser angenommen wird als das Eingreifen von
Erwachsenen. 
Die  Mediation  ist  ein  freiwilliges  Gespräch  nach  Regeln  und mit  einem  bestimmten
Ablauf. Peer-Mediatorinnen und – Mediatoren  leiten die Streitenden an, selbstständig
eine für beide Seiten zufrieden stellende Vereinbarung für den Konflikt zu finden.
Die Ausbildung  zum Mediator/Mediatorin  dauerte  36 Unterrichtseinheiten  und wurde
von allen 16 MediatorInnen an der HS Neukirchen positiv abgeschlossen. Das Projekt
wurde von 2 Mediatorinnen des Salzburger Friedensbüros (Barbara Fleissner, Angelika
Wallner) begleitet.  In weiterer Folge wird das Projekt PEERS von Eva Budimaier und
Margit Dankl betreut.
Die Ausbildung wurde  finanziell unterstützt vom Raiffeisen-Schulsponsoring Salzburg
und dem Lions-Club Mittersill!
Ziel der Peer-Mediation ist es:
das soziale Klima an einer Schule zu verbessern,
ein Teil der Gewaltprävention an Schulen zu sein,
die Lehrkräfte von Alltagskonflikten der Schüler zu entlasten,
Schülern  durch  die  Ausbildung  zum  Streitschlichter  soziale  Kompetenzen  zu
vermitteln,
Schülern mehr Eigenverantwortung zu übertragen,
Entwicklung eines Rechtsbewusstseins,
Toleranz und Konfliktfähigkeit zu fördern.

4.) Standortbezogenes Förderkonzept:

a ) Fördern im Regelunterricht:
·  Wir  respektieren die unterschiedlichen Persönlichkeiten unserer SchülerInnen und
begegnen ihnen mit Wertschätzung.
·  Wir  versuchen,  ein  angstfreies  Lernumfeld  zu  schaffen,  in  dem  sich  die
SchülerInnen wohl fühlen.
·  SchülerInnen  dürfen  Fehler  machen!  Auch  aus  Misserfolgen  entstehen
Lernfortschritte.
·  Wir  gestalten  unseren  Unterricht  so,  dass  möglichst  viele  SchülerInnen  vom
Lernstoff emotional angesprochen werden.
·  Wir beschränken uns auf das Wesentliche der Lehrplaninhalte und beschäftigen uns
damit intensiver. Denn: „Weniger ist mehr!“
·  Wir nehmen uns reichlich Zeit zum Wiederholen und Festigen des Lernstoffes!
·  Wir beachten die verschiedenen Lerntypen der SchülerInnen und versuchen durch
vielseitige Lernangebote möglichst viele Sinne anzusprechen.
·  Wir fördern die Selbstständigkeit durch offene Lernphasen und Projekte.
·  Wir  versuchen  vermehrt,  verschiedene  Themen  aus  der  Sicht  mehrerer
Unterrichtsfächer  zu  betrachten,  um  so  das  vernetzende  Denken  sinnvoll  zu
fördern.

·  In Form von Peerteaching versuchen gute SchülerInnen schwächeren zu helfen.
·  Durch differenzierten Unterricht versuchen wir unsere SchülerInnen leistungsmäßig
zu fordern, aber nicht zu überfordern.
·  Durch integrativen Förderunterricht ist oft mehr Erfolg im Regelunterricht möglich.
Bei Bedarf teilen wir große Leistungsgruppen und üben in Kleingruppen.
·  Durch computerunterstütztes Lernen festigen wir zusätzlich den Lernstoff.
·  Wir  erkennen  die  Wichtigkeit  der  Leseförderung  in  allen  Unterrichtsfächern  und
gestalten Aufgabenstellungen entsprechend.
·  Unsere  Fördermaßnahmen  beziehen  sich  auf  das  vielfältige  Lernen  in  den
verschiedensten  Bereichen  und  auf  sämtliche  Unterrichtsgegenstände  in  unserer
Schule.
·  Wir  versuchen,  zeitlichen  Rahmen  zu  schaffen,  um  unsere  SchülerInnen
bestmöglich fördern zu können.

b) Expliziter Förderunterricht:
·  Wir  gehen  in  Kleingruppen  auf  spezielle  Schwächen  der  SchülerInnen  ein  und
fördern diese gezielt.
·  Unser Ziel ist es auch, die SchülerInnen mit verschiedenen Methoden des Lernens
bekannt zu machen. (Das Lernen lernen!)
·  Wir  führen  eine  jahrgangsübergreifende  Leseförderung  für  jene  SchülerInnen
durch, die beim Lesescreening Defizite aufgewiesen haben.
·  Aufgrund von Stundenkürzungen sehen wir für die zweiten Klassen in Englisch fixe
Förderstunden vor.
·  Wir  bieten  für  die  vierten  Klassen  zusätzliche  Lernstunden  als  Übertrittshilfe  in
höhere Schulen an.

c) Besonderer Förderunterricht (BFÖ)
·  Wir versuchen,  sprachliche Defizite bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache
zu  verringern,  damit  sie  dem  Regelunterricht  besser  Folge  leisten  können.  Bei
Bedarf findet diese spezielle Sprachförderung auch integrativ statt.

d) Förderung von Kindern mit SPF:
·  Wir  gestalten  den Unterricht  so,  dass auch SchülerInnen mit Beeinträchtigungen
verschiedenster Art am Unterricht erfolgreich teilnehmen können.
·  Die von der Schulaufsicht geforderten Individuellen Förderpläne werden  für  jeden
Schüler / jede Schülerin laufend aktualisiert.

e) Förderung von begabten Schülern:
·  Wir  versuchen  begabte  SchülerInnen  durch  zusätzliche  Arbeitsaufträge  zu
individuellen Höchstleistungen hinzuführen.
·  Im  Fach  Mathematik  nehmen  die  SchülerInnen  der  1.  Leistungsgruppen  am
„Känguru-Wettbewerb“ teil, um adäquate Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

f) Angebote zum Erwerb von Kompetenzen:
·  Durch  Freigegenstände  und  unverbindliche  Übungen  können  Interessen  und
Begabungen zusätzlich gefördert werden.
·  Wir  ermöglichen  interessierten  SchülerInnen  den  Erwerb  des  Europäischen
Computerführerscheins (ECDL).
·  In  den  Projekttagen  der  letzten  Schulwoche  fördern  wir  durch  vielfältige
Projektangebote unterschiedliche Neigungen und Fähigkeiten.

·  Unterschiedliche  Unterrichtsveranstaltungen  (Lesefeier,  Englisches  Theater,
Bewegungstag  u.  a.)  bringen  Höhepunkte  in  den  Schulalltag  und  wecken
verborgene Talente. Zusätzlich wird die Teamfähigkeit gestärkt.
·  Wir  fördern  die  soziale  Kompetenz  durch  gruppendynamische  Aufgaben  in  den
Fächern „Gemeinschaftskunde“ und „Bewegung und Sport“.
·  Schülerdemokratie  wird  gelebt  und  praktiziert  durch  regelmäßige  Gespräche
zwischen  dem  Betreuungslehrer  und  den  Klassensprechern  zu  aktuellen  Themen
des Schulalltags.


g) Fördernachmittag(e):

Sollte  es  aus  stundenplantechnischen  Gründen  verwirklichbar  sein,  wird  für  die
SchülerInnen  ein  (freiwilliger)  Fördernachmittag  im  Ausmaß  von  2  bis  3  Stunden
angeboten.  An  diesen  Nachmittagen,  die  von  Lehrpersonen  betreut  werden,  haben
Schüler die Gelegenheit, Hausübungen  zu erledigen, Versäumtes nachzuholen und  /
oder den Lernstoff zu vertiefen.


h) Maßnahmen an schulischen Nahtstellen:
·  Wir  führen  regelmäßig  Nahtstellengespräche  mit  den  Volksschulen  durch  und
erleichtern  zusätzlich  durch  Elterninformationsabende  den  Übertritt  in  die
Hauptschule.
·  Durch  enge  Zusammenarbeit  mit  weiterführenden  Schulen  bereiten  wir  unsere
SchulabgängerInnen auf einen problemlosen Übertritt vor.
·  Durch  Betriebsbesichtigungen  ermöglichen  wir  unseren  SchülerInnen  rechtzeitig
einen Einblick in die Arbeitswelt.
·  Das Fach „Berufsorientierung“, welches an unserer Schule  integrativ geführt wird,
hilft bei der Berufsfindung unserer SchülerInnen.
·  Durch die Teilnahme an den Schnuppertagen der weiterführenden Schulen  finden
die SchülerInnen Klarheit über ihren bevorstehenden Ausbildungsweg.
·  Wir  bereiten  unsere  SchülerInnen  durch  Trainingseinheiten  in  verschiedenen
Fächern auf reale Bewerbungssituationen vor.


h) Spezielle Förderung für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche 
(LRS):
*  Nach  intensiven  Testungen  und  nach  Rücksprache  mit  den  LehrerInnen  der
Sprengelvolksschulen (Nahtstelle) werden SchülerInnen der 1. und 2. Klasse, die LRS
aufweisen, gezielt gefördert.
*  Diese  Fördermaßnahmen werden  in  Absprache mit  dem  Elternhaus  durchgeführt,
weil es von großer Wichtigkeit  ist, dass spezielle Übungen auch  regelmäßig zuhause
praktiziert werden.

i) Weitere standortbezogene Bereiche:
·  Wir  pflegen  den  intensiven  Kontakt  zum  Elternhaus  durch  regelmäßige
Elterngespräche und Elternabende.
·  Wir  informieren  Eltern  rechtzeitig  über  Lerndefizite  der  SchülerInnen  zur
Verhinderung einer Abstufung bzw. negativen Beurteilung (Frühwarnsystem).
·  Zur  Lösung  von  persönlichen  Problemen  stehen  an  unserer  Schule  ein
Vertrauenslehrer und eine Beratungslehrerin zur Verfügung.